Refugees Welcome

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Refugees Welcome by muhme photography

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Ich dachte, zu dem Thema müsste man nicht mehr viel sagen, da überall zu sehen ist, wieviele Menschen helfen und unterstützen. Aber solange geplante Flüchtlingsunterkünfte brennen, bleibt es wohl weiterhin wichtig, Farbe zu bekennen.

Letzten Samstag fuhr ich nach einen Job mit dem Fahrrad über den Tschaikowskyplatz, wo die Initiative Refugees welcome – Karoviertel ein Willkommensfest für Flüchtlinge veranstaltete. Eigentlich wollte ich nur fünf Minuten bleiben. Dann aber war ich so gebannt von den Gesichtern der Menschen, ihrer Erleichterung und Freude, ganz gleich ob Flüchtling oder Hamburger, dass ich unbemerkt eine halbe Stunde dastand.

Solche Momente trösten mich darüber hinweg, dass es immer noch zu viele Menschen gibt, die anderen, die gar nichts haben, nicht das kleinste bißchen gönnen. Dass es immer noch zu viele Menschen gibt, die Flüchtlingen lieber die Bude über`m Kopf anzünden, als ihnen eine bescheidene Unterkunft zu gönnen. Dass es immer noch zu viele Menschen gibt, die hinter völlig aus der Luft gegriffenen Argumenten, ihr Angst, Feigheit oder ihren Fremdenhass verstecken.

Als Nachwort für diejenigen, die behaupten, dass mit den Flüchtigen die Kriminalität kommt: Mein Fahrrad stand mit meinen Lampen auf dem Gepäckträger nach 30 Minuten unabgeschlossen immer noch genauso da, wie ich es abgestellt hatte.

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